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Monatslieder

Jeden Monat sucht der Gottesdienstausschuss ein „Lied des Monats“ aus. Dieses wird dann regelmäßig in den Gottesdiensten zu dieser Zeit gesungen.

Wer hierfür einen Vorschlag hat kann diesen gerne einbringen und einfach per E-Mail an Kirsten Müller schicken oder über das Gemeindebüro einreichen.

Zur Zeit ruht diese schöne Einrichtung leider bis wir wieder eine(n) neue(n) Kirchenmusiker(in) gefunden haben.

 

Bildquelle: http://www.gekreuzsiegt.de

Das Monatslied für die Monate Juli bis September ist „Kleines Senfkorn Hoffnung“:

Ein Senfkorn kann man kaum festhalten, so winzig ist es. Legt man es aber in die Erde, so wächst es zu einem großen Baum heran. Ein Wunder – wieviel Kraft in dem kleinen Senfkorn liegt. Und wieviel Frucht es bringt für Tiere und Menschen.
Die große Kraft im kleinen Korn – es ist ein Sinnbild für die Hoffnung.
Der Gedanke stammt von Jesus. Denn er hat das Bild vom Senfkorn genommen, um zu veranschaulichen, wie es sich mit dem Reich Gottes verhält.

Unser Monatslied singt von diesem „kleinen Senfkorn Hoffnung“.
Es macht uns Mut, weil es sagt: Es muss nicht immer alles von Anfang an toll und erfolgreich sein. Gerade die unscheinbaren Anfänge, die kleinen Schritte zählen und führen weiter.

Str.1: Kleines Senfkorn Hoffnung, mir umsonst geschenkt:
werde ich dich pflanzen, dass du weiterwächst,
dass du wirst zum Baume, der uns Schatten wirft,
Früchte trägt für alle, alle, die in Ängsten sind.“

Das Lied finden wir im Liederbuch „Zwischen Himmel und Erde“, das wir im Gottesdienst verwenden und im „Gotteslob“ der katholischen Kirche. Gedichtet hat es der katholische Priester Alois Albrecht, die Melodie stammt von dem Komponisten Ludger Edelkötter.

Starke Bilder gibt es auch in der zweiten Strophe, da wird der kleine Funke Hoffnung beschrieben. Wenig Licht ist schon viel in der Dunkelheit und reicht weit. Das Dunkle aber wird noch heller, wenn der Funke auf andere überspringt.

Str.2: „Kleiner Funke Hoffnung, mir umsonst geschenkt:
werde ich dich nähren, dass du überspringst,
dass du wirst zur Flamme, die uns leuchten kann,
Feuer schlägt in allen, allen, die in Ängsten sind.“

 



Hier das Lied für Mai und Juni:

Evangelisches Gesangbuch Nr.: 571 „Unser Leben sei ein Fest“

Ein Fest feiern, das ist etwas Schönes. Es unterbricht wohltuend unseren Alltag und lässt uns Freude erleben.

Diese Freude auch im alltäglichen Leben zu entdecken, dazu ermutigt uns das Monatslied: „Unser Leben sei ein Fest“. Der Gottesdienstausschuss unserer Gemeinde hat es für Mai und Juni ausgesucht. Im evangelischen Gesangbuch (eg 571) und auch im katholischen können wir es finden.


Der Text von Strophe 1 entstand 1972 im Team der Katholischen Jungen Gemeinde um Pfarrer Josef Metternich. Es war als Schlusslied zu einem Gottesdienst gedacht.

Der Komponist Peter Janssens schrieb in demselben Jahr eine fröhlich beschwingte Melodie dazu.


Unser Leben sei ein Fest,
Jesu Geist in unserer Mitte,
Jesu Werk in unseren Händen,
Jesu Geist in unseren Werken.
Unser Leben sei ein Fest,
so wie heute an jedem Tag.
(Strophe 1)


Das Lied wurde zunächst nur mit einer Strophe gesungen. Zehn Jahre später dichtete Karl Rose eine zweite Strophe dazu. Die zweite Strophe beschreibt in kurzen Worten, was unser Leben zum Fest macht: es ist gewiss zu sein, dass Jesus da ist.


Unser Leben sei ein Fest.
Brot und Wein für unsere Freiheit,
Jesu Wort für unsere Wege,
Jesu Weg für unser Leben.
Unser Leben sei ein Fest
so wie heute an jedem Tag.
(Strophe 2)